AsIPA in Asien
Allgemeine Informationen
AsIPA ist Ergebnis eines pastoralen Aufbruchs in Asien. Seit längerer
Zeit suchten die asiatischen Bischöfe nach Impulsen, für
den Aufbau lebendiger Glaubensgemeinschaften. Besonderen Eindruck
machte der Aufbau von christlichen Gemeinschaften in Südafrika.
Der dortige Prozess einer bibelgeleiteten kirchlichen Erneuerung,
wie er durch das Lumko-Institut mit praxisbezogenen, anschaulichen
Lehrmitteln gefördert wurde, wirkte überzeugend. 1990 beschloss
die Föderation der Asiatischen Bischofskonferenzen in Bandung,
Indonesien, diese Methode für Asien zu adaptieren. In der Folge
wurden überall in Asien AsIPA-Workshops durchgeführt. Heute
sind die Werkhefte in über 20 asiatische Sprachen übersetzt.
AsIPA heisst Asian Integral Pastoral Approach
Asiatischer Integraler Pastoralansatz:
AsIPA ist asiatisch, weil es die Gegebenheiten
der asiatischen Völker ernst nimmt, die die Kirche in Asien herausfordern:
Pluralismus, die Existenz der grossen asiatischen Religionen, die
grosse Zahl junger Menschen und ihre Vitalität, die massive Armut,
die Frauenbewegung, die ökologische Bewegung usw.
AsIPA ist integral, weil es den ganzen Menschen
ins Auge nimmt. Die spirituelle Ebene ist dabei ebenso wichtig wie
die soziale. Priester und Laien sollen sich partnerschaftlich für
eine lebendige Kirche einsetzen, in welcher sowohl den Bedürfnissen
des Individuums wie denjenigen der Gemeinschaft Rechnung getragen
wird und wo Gebet sich mit sozialem Engagement verbindet.
AsIPA ist pastoral, weil es die Vision eines neuen
Weges Kirche zu sein verwirklicht und insbesondere Laien ausbildet,
damit diese ihre Mission in der Kirche und der Welt wahrnehmen. Dazu
gehört auch die Bildung der Priester, damit sie die Mitverantwortung
der Laien fördern und im Team arbeiten. AsIPA zielt auf eine
neue Art der Führung: begleiten, moderieren, anregen statt machen.
AsIPA ist ein Ansatz, eine Methode, weil AsIPA prozessorientiert
die Vision einer partizipatorischen Kirche verwirklicht. AsIPA richtet
sich an das ganze Volk Gottes. Es ist eine pastorale Methode, die
Christus- und gemeinschaftszentriert ist. Sie erlaubt den Teilnehmenden
der Trainingskurse, selber zu suchen und so eine Erfahrung "des
neuen Weges, Kirche zu sein" zu machen.
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